Vorlesetag mit Frau Feurer und den Wölfen!
Am 21.11.2025 war Vorlesetag, Frau Feurer nahm sich dafür Zeit und besuchte uns zum Vorlesen.
Als wir den Raum betraten begrüßte uns ein großes Plakat mit einem niedlichen Tierjungen drauf doch um welches handelte es sich? War es ein Fuchs, ein Hund. Nein es war ein Wolf. Frau Feurer erzählte uns, dass alle Hunde, ob der kleine Dackel oder der große Bernersennenhund, vom Wolf abstammen. Wölfe leben in Wäldern, Steppen, Tundren und Wüsten.
Wölfe leben in einem Rudel, in jedem gibt es einen Alfa Rüden, der das Rudel anführt und beschützt. Gemeinsam gehen sie auf die Jagd und fangen/jagen vor allem alte, kranke und Jungtiere.
So halten sie die Wälder sauber und gesund. Wölfe haben ein sehr dickes Fell, was sie sowohl wärmt und abkühlt je nachdem wo sie leben. Sobald es dämmert und dunkel wird, heulen sie den Mond an und kuscheln sich zusammen.
Das erste Buch, was Frau Feurer uns vorgelesen hat, hieß ,,Du Papa ist zehn viel“. Da ging es um einen kleinen Wolf, der seinen Vater alle möglichen Dinge fragte, z.B. Papa bin ich stark? Bin ich groß? Bin ich schnell? Bin ich dick? Bin ich lustig?… Der Vater antwortete darauf immer gleich: „Kommt ganz drauf an…. und stelle die Fragen des kleinen Wolfes immer in einen Vergleich z.B. im Gegensatz zu einer Giraffe bist du sehr klein, aber gegenüber einem Frosch bist du sehr groß.
So sei nun mal das Leben“.
Das Buch war richtig schön und beleuchtet genau die Neugier die auch unsere Kinder im Inselkindergarten alltäglich verspüren.
In dem zweiten Buch ging es um einen Wolf der der stärkste und größte in seinem Wald sei wollte. Er befragte dazu alle Waldbewohner: den kleinen Hasen, Rotkäppchen, die drei kleinen Schweinchen und auch die sieben Zwerge. Alle waren sich einig er war der größte, stärkste und der gefährlichste im ganzen Wald. Doch dann traf er einen kleinen grünen Knöterich, der ihm auch noch wiedersprach und das gefiel dem Wolf überhaupt gar nicht.
Im dritten Buch ging es um Wido, den kleinen Wolf, der leider sein Rudel verliert und dann aber von ganz vielen Freund Hilfe bekommt um seine Familie wieder zu finden.
Ein großes Dankeschön an Frau Feurer, die uns diesen schönen Vormittag geschenkt hat, wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!
St. Martin im Inselkindergarten
Auch in diesem Jahr haben wir im Kindergarten eine St.-Martinsfeier mit viel Freude und Engagement vorbereitet und gefeiert. Schon Wochen vorher begannen die Kinder mit den Vorbereitungen rund um das Thema „St. Martin, Licht und Teilen“.
In den Gruppen wurde gemeinsam über die Geschichte des heiligen Martin gesprochen. Die Kinder lernten, warum wir an St. Martin denken und was das Teilen bedeutet. In Gesprächskreisen, Bilderbuchbetrachtungen und kleinen Rollenspielen konnten sie erleben, wie wichtig Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe sind. Natürlich wurden in den Stuhlkreisen auch Laternenlieder gesungen, mal mit der Gitarre begleitet oder von den Kindern selbst mit verschiedenen Instrumenten.
Besonders viel Spaß machte den Kindern das Basteln der Laternen. Mit großem Eifer wurde gekleistert, ausgeschnitten und bemalt.
Am Morgen des Martinstages versammelten sich Kinder und Erzieherinnen im Turnraum um das Martinsspiel zuzuschauen, das die Kinder der Wal- und Delfingruppe eingeübt hatten.
Am Abend trafen sich alle Kinder und Erzieherinnen im Kindergarten um beim gemeinsamen Laternenumzug das Licht mit allen anderen Menschen auf dem Weg zu teilen. Hier leuchteten zum Beispiel Eichhörnchen-, Apfel-, Wal-, Delfin-, Sonnen- oder Mäuselaternen. Stolz trugen die Kinder ihre leuchtenden Laternen und sangen gemeinsam die bekannten Martinslieder wie „Ich geh mit meiner Laterne“ und „St. Martin ritt durch Schnee und Wind“.
Zum Abschluss gab es für jedes Kind ein Martinsmännchen, die von einer Familie des Kindergartens gespendet wurden. Vielen Dank dafür.
Ein spannender Zahnarztbesuch der Inselkinder 🦷
Ein besonderes Erlebnis erwartete die Kinder des Inselkindergartens in dieser Woche: Gemeinsam machten sie sich auf den Weg in die Zahnarztpraxis von Dr. Laier. Schon beim Betreten der Praxis war die Aufregung groß – alles war so spannend und neu!
Dr. Laier nahm sich viel Zeit für die kleinen Besucherinnen und Besucher und erklärte geduldig, was ein Zahnarzt eigentlich macht und warum es so wichtig ist, regelmäßig zur Kontrolle zu kommen. Besonders aufregend war der Moment, als die Kinder selbst auf dem großen Behandlungsstuhl Platz nehmen durften. Ganz mutig öffneten sie den Mund, während der Zahnarzt sich ihre Zähne genau anschaute und erklärte, wie gesunde Zähne aussehen.
Nach der Untersuchung zeigten zwei Zahnarzthelferinnen den Kindern auf spielerische Weise, wie man richtig Zähne putzt – von der richtigen Putztechnik bis hin zur passenden Menge Zahnpasta. Gemeinsam wurde geübt, in kleinen Kreisen zu putzen und keine Stelle zu vergessen. Die Kinder hörten aufmerksam zu und machten begeistert mit.
Zum Abschluss gab es noch eine tolle Überraschung: Jedes Kind bekam eine eigene Zahnbürste geschenkt! Natürlich wurden die neuen Zahnbürsten gleich bestaunt und stolz in Empfang genommen.
Der Besuch beim Zahnarzt war für alle Kinder ein spannender und lehrreicher Vormittag. Ganz nebenbei wurde auch so manch kleine Angst vor dem Zahnarztbesuch genommen. Ein herzliches Dankeschön an Dr. Laier und sein Praxisteam für die freundliche Einladung, die kindgerechte Erklärung und die schönen Geschenke!
Das Abenteuer von Elli und den Inselkindern im Wald
Vom 16.10 bis zum 04.11.2025 war es zum zweiten Mal soweit; die Kinder vom Inselkindergarten hatten, wieder Waldtage. Dieser Besuch sollte ganz unter dem Themenbereich „Bäume“ stehen.
Die Kinder bekamen die Aufgabe der kleinen Eule Elli zu helfen, den Weg zu ihrem besten Freund Emil zu finden, der nämlich Geburtstag hatte.
Doch da gab es ein kleines Problem; Elli war eine sehr vergessliche Eule, sie hatte einen furchtbar schlechten Orientierungssinn.
Aber Emil kannte natürlich seine Freundin Elli sehr gut. Er hatte im Voraus auf dem Weg viele Hinweise verteilt sodass Elli und die Kinder diese als Wegführer nur entdecken mussten um den richtigen Weg zu finden.
Doch dies war gar nicht so einfach! Die bunten Herbstblätter, die als Hinweise dienten, waren im bunten Herbstwald sehr gut getarnt.
Und so machten sich die Kinder gemeinsam mit Elli auf die Suche nach dem richtigen Weg.
Hier erwarten sie verschiedensten Herausforderungen, verschiedensten Rätsel und Aufgaben zum Fühlen. Die Kinder durften auch selbst zum Baum werden und ihre Wurzeln tief in den Boden strecken, ihre Arme hoch zum Himmel strecken so das diese zu einer beträchtlichen Baumkrone wurden, die Blätter wehten im Wind und vielen hinab auf den Waldboden.
Am Ende machten wir noch die passenden Yogaübungen zum Baum, dabei hatten alle besonders Spaß.
Gemeinsam flogen wir wie Waldeulen weiter zu den letzten Hinweisen und Aufgaben. Und dann endlich kamen wir zum letzten Haltepunkt und danach wurde ein großer Eulenkinder Geburtstag gefeiert Emil wurde 15 Jahre alt. Genauso viele Hinweise hatte er auch für die Kinder im Wald versteckt.
Auch die Kinder überreichten gemeinsam mit Elli ihr Geburtstagsgeschenk. Über den ganzen Weg hatten sie bunte Blätter, Moos, Rinde, Stöckchen, Steine und Waldfrüchte gesammelt um Emil ein buntes Waldmandala zu legen. Bei jeder Gruppe sah es ganz anderes aus.
Emil bedankte sich ganz herzlich bei den Kindern für die Hilfe und den schönen Geburtstag. Er schenkte jeder einzelnen Eule ein Keks, sodass alle gut gestärkt den Weg zurück in den Kindergarten antreten konnten.
Der Inselkindergarten im Florapark
Unsere Inselkinder haben im Florapark Wiesloch den Herbst entdeckt – mit Kürbissen, Hornveilchen und ganz viel Spaß! 🌈🍎
Was für ein kunterbunter Herbsttag! Schon früh am Morgen stiegen unsere Inselkinder voller Vorfreude in den Bus – Ziel: der Florapark Wiesloch! 🚌🎒
Dort warteten Matti und Jonas mit einem Tisch voller bunter Kürbisse. Wir haben geschnuppert, gestaunt, probiert – und ganz viel über den Herbst gelernt. 🍂✨
Im großen Gewächshaus durften alle ein eigenes Hornveilchen pflanzen 🌸 – natürlich mit Mini-Gießkanne zum Mitnehmen! Danach hieß es: Raten, Lachen, Staunen beim Herbstratespiel – und als Belohnung gab’s einen knackigen Apfel für jedes Kind. 🍏❤️
Der Herbst ist da!
Gemeinsam mit den Kindern machen wir uns auf den Weg und suchen den Herbst.
Wir finden Sonnenblumen, Walnussbäume, die ersten bunten Blätter, Trauben, Hopfen und noch vieles mehr.
Doch warum die Seepferdchen Gruppe sich eigentlich auf den Weg gemacht hat ist ein anderer. Sie wollen nämlich Äpfel finden. Um einen leckeren Apfelmus in der Gruppe zu kochen.
Nach einem langen Spaziergang in der Herbstsonne sind sie endlich fündig geworden. Zwei Taschen voller saftiger Äpfel haben die Kinder am Feld gesammelt und gepflückt.
Jetzt schnell wieder zurück in den Kindergarten.
Hier im Kindergarten wird die nächsten Tage noch viel über den Herbst gesprochen, was er uns alles für Gaben bringt, wie sich das Wetter verändert und man sich warm anziehen muss.
Im Stuhlkreis singen wir Herbstlieder, üben Fingerspiele und bewegen uns Rhythmisch zum Lied des Regens. In Kleingruppen machen wir Kinder- Yoga zum Thema Herbst und lernen die Übungen Baum, fliegende Blätter, Igel, Fuchs , Sonne, Regen und Wind.
Am Freitag ist es dann endlich so weit jetzt heißt es raus mit den Töpfen und Gläsern heute wird Apfelmus gekocht.
Das haben wir dann auch getan. Äpfel geschnippelt, püriert und verfeinert mit etwas Zimt. Zum Schluss haben wir uns den Apfelmus alle gemeinsam schmecken lassen.
Was für eine bunte Herbst Woche.
Erntedank im Inselkindergarten!
„Warum feiern wir Erntedank“ ist einer der Fragen an die Kinder. Bei der Entstehung des Brauchs gabs einen weltlichen und einen religiösen Aspekt. Früher war die Ernte der landwirtschaftlichen Produkte für die Menschen noch viel wichtiger gewesen als heute mit Gefriertruhen, Kühlschränken und Discounter. Damals hing die Existenz bzw. das Überleben der Menschen von der Ernte ab. Deshalb wurde gefeiert, wenn die Ernte für den Winter eingeholt wurde. Die Menschen dankten mit dem Erntedankfest den Göttern. Parallel wurde im Mittelalter der weltliche Aspekt entwickelt. Die Felder gehörten den Grundherren und auch die erwirtschafteten Erträge waren deren Eigentum. Die Bauern wurden dafür entlohnt und durften ein Fest mit Essen, Bier und Tanz veranstalten. Im Kindergarten machen wir unsere Kindergartenkinder sensibel für dieses Thema und stellen Fragen wie z. B.: “Warum sollte man keine Nahrungsmittel wegwerfen, die noch essbar sind.“ Gib es Länder, wo die Menschen nicht satt werden?“ Nachdem Stuhlkreis und als Abschluss aßen die Kinder die Erntedanksuppe gemeinsam und genüsslich.
„Wir sind die Inselrocker und wir sind ganz locker“
Dieses Jahr haben sich die Kinder und Erzieher dazu entschieden als „Inselrocker“ beim Kerweumzug mit zu laufen.
Schon Wochen vorher haben die Kinder mit viel Freude und Engagement eigene Musikinstrumente gebastelt. Aus Alltagsmaterialien wir Joghurtbecher, Karton und Pappe entstanden Rasseln, Gitarren und Akkordeons, - jedes Instrument ein Unikat. Auch ein Lied wurde immer wieder geübt, das man im ganzen Haus gehört hat. Dann war es am Sonntag endlich soweit: Wir durften beim Kerweumzug mitlaufen. Die Kinder waren super als Rocker verkleidet und sorgten mit ihren selbstgebauten Instrumenten für gute Stimmung, fröhliche Klänge und begeisterte Gesichter am Straßenrand. Allen hat es viel Spaß gemacht und freuen sich auf das nächste Jahr.
Kartoffelernte
Am 7.09.2022 machten sich voller Freude alle Kinder der Seepferdchengruppe des Inselkindergartens auf den Weg zum Garten von Josef Heger.
Nach langer Sommerpause war es endlich wieder soweit dort zur Ernte der Grumbiere zu gehen.Er nahm uns ganz herzlich in Empfang, und auch die Kinder freuten sich und waren gespannt, was jetzt wohl über den Sommer alles unter der Erde passiert ist!
Es standen viele offene Fragen im Raum. Wie viele Kartoffeln wohl aus der „Mutter Kartoffel“ entstanden sind, „Wie groß sind denn die „neuen Grumbiere“, „wie hohlen wir diese aus der Erde“? „Opa Seppl“, wie die Kinder ihn nennen dürfen, zeigte und zuerst, was in seinen Garten alles über den langen Sommer passiert ist. Den Kindern fiel sofort auf, dass viele Früchte und Beeren wie Kirschen und Himbeeren nicht mehr da waren oder schon einiges auf den Boden lag wie z. B. die Äpfel. „Warum ist das jetzt so“? Fragte Opa Seppl. Viele Kinder schauten ihn fragend an, denn: ist doch klar, alles war reif und zum Teil schon geerntet.
Und jetzt wollten wir dem Opa Seppl beim Ernten der Kartoffeln helfen.
Wir gingen alle zum Feld wo wir im Frühjahr die Grumbiere gesteckt haben, „Na nu, was ist da passiert, die Kartoffelpflanzen sehen nicht mehr so wie im Juni aus, als wir danach geschaut haben“. Die Kartoffelpflanze ist nicht mehr saftig grün und steht prächtig da, sie ist braun und völlig ausgetrocknet.
Opa Seppl erläuterte uns was jetzt zu tun ist! Jedes Kind durfte erst einmal das „Kraut“ herausziehen, damit wir dann mit einer Harke, die übrigens sehr spitz war, die Kartoffeln aus der Erde befördern konnten.
So machten sich die Kinder voller Neugier ans Werk. Das Herausziehen der Kartoffelpflanze gestaltete sich nicht so einfach, jedes der Kinder durfte seine Erfahrung machen, wie es am besten die Pflanzen anpackten sollte, um diese am Stück heraus zu reißen.
Das machte ihnen sehr viel Spaß und war ein ganz neues Erlebnis für sie. Viele Kartoffeln haben die Kinder geerntet und nach getaner Arbeit verwöhnte uns Opa Seppl noch mit einem Picknick, bei dem es frisches Brot und Apfelschnitzen von den Äpfeln seines Gartens gab. Eine sehr leckere Kombination die es nur bei Opa Seppl gibt.
Als Dankeschön haben die Kinder und die Erzieherinnen der Seepferdchengruppe den Opa Seppel am 15.09.2022 zum Essen eingeladen! Es gibt Kartoffelsuppe.
Vielen Dank an Josef Heger- Opa Seppl für den sehr schönen und aufschlussreichen Vormittag, den wir bei ihm verbringen durften.
Die Seepferdchen des Inselkindergartens











